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AUGUST 2006
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Traumhafte Strände, super Hotel, Safari mit den Big Five, tolle Landschaften, was kann es schöneres geben. Ankunft am 12.08.2006 morgens 8 Uhr, rein in den Jeep und erst mal nach Mombasa zum Geldwechsel, (Kurs ist besser wie am Airport,) Telefonkarte kaufen (mit 88849... fast zum Ortstarif nach Hause telefonieren) kurze Rundfahrt und gegen 11 Uhr dann einchecken im Hotel Neptun im Shanzu Beach zum ersten Cocktail. Unheimlich nettes Personal (beste Grüße an Buschbungalow und Mr. Dickson) Zimmer mit Klimaanlage, Fernseher und manchmal gab’s auch warm Wasser. Reichhaltiges Buffet zu allen Mahlzeiten.(sogar mit Ugali, Kenias Nationalgericht) Shanzu hat viel zu bieten. Neben den typischen Verkaufsständen, super Restaurants (beste Grüße an Rudi vom Safari Inn und die anderen Wazungus) Supermarkt, Friseur. Auch empfehlenswert die Madafu-Bar am indischen Ozean. Half Price der Getränke gegenüber den Hotels. Ausflüge in die nahe Umgebung zum Haller-Park, Handfütterung der Giraffen, Riesenschildkröte ist Mama eines Flußpferdes, um 17 Uhr Krokodilfütterung. Weiter gehts zum Ngomongo Village, alle kenianischen Kulturen liebevoll nachgebaut mit Livevorführungen der verschiedensten Handwerke. Und alles zu erreichen mit dem Matatu (Kleinbus) oder Tuk Tuk (Vespa) für ein paar Schilling. Nächst größerer Ort ist Mtwapa mit Markt, Schlangenfarm, Disco und wenn man sich ein bißchen in den Busch traut gibts noch eine versteckte Buschbar am Meer mit super Ausblick. Etwas weiter in Nyali die Mamba Centre mit tausenden Krokodilen, auch zum Anfassen. Und nicht zu vergessen die Tembo Disco unter deutscher Führung, oder im Casaurina, Mtwapa nonstop abtanzen. Ein Riesenerlebnis ist auch eine Fahrt mit der Fähre in Mombasa zur Südküste.
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Nach den Wahlunruhen vom Dezember 2007 befindet sich das Land im Chaos. Der Verlust tausender Arbeitsplätze durch die fehlenden Touristen, die Bildung einer mehr als fragwürdigen Koalition mit über 100 Staatsdienern verspricht nichts Gutes für die ärmere Bevölkerung. Allein die Inflation liegt bei 30% und es ist fraglich wie sich die Regierung, die weltweit zu den Teuersten zählt, überhaupt finanzieren will. Auf meinen letzten Reisen ist mir die Armut noch mehr aufgefallen. Gerade in den ländlichen Gebieten fehlt es oft am nötigsten. Und für mich immer wieder erstaunlich, wie man sich gegenseitig aushilft. Ich hoffe, daß sich die jetzige Regierung um Kibaki und Odinga besinnt und endlich das Land aus der jetzigen hausgemachten Krise führt und für uns Europäer das Land der Safaris, Elefanten und afrikanischen Kultur wieder erlebenswert macht Für mehr Informationen gibt es hier ein Forum für alle.
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Restaurant Aquamarin
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Ferry in Mombasa
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Fort Jesus Mombasa
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Neptun Beach Hotel
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Mamba Centre Nyali
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TIPP
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Was machen am Heiligabend 2007 in Afrika? Bei 28 Grad und Palmenrauschen, auf gings nach Nyali ins Tamarind und dort zum Candlelightdinner auf einer Dhow. Im Hintergrund die Silhouette von Mombasa wurden wir nach dem Sektempfang an unseren Tisch begleitet und ich kann jedem empfehlen das mal mitzumachen. Ein absolutes Spitzenmenue was dort gebrutzelt wurde, auserlesene Weine und Lifemusik mit einer afrikanischen Band. Die Preise entsprechen unseren Breiten, aber der Service war einmalig. Eine leichte Brise sorgte für das angenehme Klima und der Kellner liest dir wirklich jeden Wunsch von den Augen ab. Unbedingt mal ausprobieren.
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Tembo größte Disco Ostafrikas
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Lambada wo bleiben die Touris
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ASC Hotels, nur noch 2 sind offen
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leere Strände in Shanzu Beach
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Eine Woche der Gewalt im Dezember 2007, spektakuläre Berichterstattung unserer Medien und Kenias Tourismus steht vor dem Kollaps. Gerade zur besten Reisezeit kamen kaum noch Touris ins Land. Verunsichert durch die Medien und ihre Bilder haben viele ihre Keniareise verworfen, obwohl an der Küste nie Gefahr für Touristen bestand. Mittlerweile sind 10 tausende Arbeitsplätze vernichtet, die Tembo Disco, größter Partyschuppen Ostafrikas mit Platz für 3.500 Besucher, klagt über fehlende Nachtschwärmer, der ASC größter Anbieter von Keniareisen hat bis auf das Dolphin und Flamingo alle seine Hotels geschlossen. In meiner Stammkneipe, dem SafariInn sieht man nur noch vereinzelt ein paar Rentner ihre Bild-Zeitung von gestern lesen. Mittlerweile hat Rudi vorübergehend geschlossen und macht Urlaub. Das Lambada, neu eröffnet im Januar 2008, wartet auf Gäste. Im Hafen von Mombasa stapeln sich noch immer tausende Container, was den Transitverkehr mit Uganda und Ruanda fast zum Erliegen bringt. Dabei ist der Handel lebenswichtig für das Land und bringt enorme Devisen. Die Strassenverkäufer, Taxifahrer, Beachboys, Streetworkerinnen usw. sind alle betroffen und noch nie ist mir die Armut und auch damit verbundene Kriminalität so aufgefallen wie im Februar 2008. Besserung ist nicht in Sicht. Jetzt ist Regenzeit und keine Saison, und die paar Touristen die im Land sind verstecken sich an ihren Hotelpools oder Bars Nur das bringt vielleicht vereinzelt dem Besitzer Gewinn, nicht aber dem Land. Die deutsche Welthungerhilfe beobachtet eine starke Zunahme der Armutsprostitution durch die Probleme, die durch diese Krawalle provoziert wurden. Sie konzentriert sich vor allem an den wichtigsten Verbindungsstrassen Kenias, die von Mombasa über Nairobi und weiter bis Zentralafrika, sprich Uganda, Ruanda bis in den Kongo gehen. Und die Mädchen werden immer jünger, oft nicht älter als 13 Jahre. Viele Mütter können ihren Kindern nichts mehr zu essen kaufen und so sehen viele keinen anderen Ausweg als “zur Strasse zu gehen”. LKW Fahrer gelten für afrikanische Verhältnisse als reich und sind so begehrte Beute der Mädels. Gerade in den Stationen Kisumu oder der Grenzstadt Malabas zu Uganda findet man kaum ein Hotel um ruhig schlafen zu können. Dies alles geschieht natürlich weitab von Touristenpfaden, und unter dem Siegel der Verschwiegenheit, denn Prostitution ist offiziell strikt verboten in Ostafrika. Nur dabei geht es bei diesen Mädchen in der Regel ums nackte Überleben. Und leider gelten die Frauen und Mädchen in diesen Regionen nur als Objekt der Begierde. 01.Juli 2008 Kibakis Gesundheitsminister erlässt erneut das Rauchverbot an allen öffentlichen Plätzen wie Restaurants, Bars Biergärten und Diskotheken. Ein weiterer Schritt zur Vertreibung der wenigen Touristen die das Land überhaupt noch besuchen. Man stelle sich vor, bei der offenen Bauweise der Gebäude nicht rauchen zu dürfen. Und eine Warnung an die, die sich daran nicht halten wollen. Kenias korrupte Polizei hat eine neue Einnahmequelle entdeckt, die auch mit allen Mitteln angezapft wird! Wer die Nordküste kennt weiss um der vielen Menschen die dort als Beachboys, Obst-und Souvenierverkäufer ihr karges Brot mit den Touristen verdienten. Doch auch diese wenigen verbliebenen Arbeitsplätze sind nun weggefallen, nachdem man das Gebiet vor den Hotels als Privat gekennzeichnet hat. Auf meinen Spaziergängen hatte ich immer den Plausch mit den dortigen Menschen und ich bin mal gespannt wo nun wir Touristen unsere Souveniers kaufen. Wahrscheinlich in den viel zu teuren Hotelshops. Hier die andere Seite Afrikas.
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Es ist schön, Freunde zu haben, vor allem ein Dankeschön an die Afrikaner, welche trotz ihrer Armut und Probleme mich mit ihrem Wesen und ihrer Lebensfreude tief berührt haben.
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Seinen richtigen Namen kenne ich nicht, ich weiss nur das alle ihn Buschbungalow nennen, und er ist die gute Seele aus dem Neptun Hotel. Aber seine Tipps für den Busch sind für mich unvergesslich.
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Charly, der die kalte Jahreszeit gern in Afrika verbringt, und jetzt seinen wohlverdienten Ruhestand genießt. Ein wirklich ehrlicher Mann mit Werten, der nie den Blick für die Realität verloren hat. Ich höre gern auf seinen Rat und freue mich wenn wir zusammen ein Ber trinken gehen können.
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Luzie, eine Kikuyu, die weiss was sie will, war auch schon mehrmals in Germany und sie half mir immer bei meinen ersten Schritten auf dem schwarzen Kontinent. Ich denke gern an die Zeit zurück wenn wir unterwegs waren, egal ob auf Safari oder in Mombasa bummeln.
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In Afrika hab ich mein Lachen wieder gefunden und da hatte diese Lady großen Anteil daran. Ihre Geschichten über Afrika waren für mich so informativ und zugleich köstlich, schade, dass wir uns aus den Augen verloren haben. Danke Liza für die Zeit.
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7 Tag die Woche sitzt John an der Mainroad und flickt Schuhe, damit er seine 6 Kinder satt bekommt. Aber ich habe diesen Mann noch nie jammern gehört. Sein Traum von einer eigenen Werkstatt soll in Erfüllung gehen,
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Veronica, sie hat einen Kleidershop und muss zudem ihre drei Ge- schwister versorgen, da ihre Eltern an Aids star- ben. Die Frau lacht im- mer und wünscht sich insgeheim einen Mzungu als Mann. Ich wünsche ihr Glück.
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Ich weiss nicht mehr, wie viele Sprachen Dickson spricht, und als Barkeeper war er im Neptun der Star. Einen Talk mit ihm lasse ich nie aus bei meinen Besuchen und auch im Tembo ist er der Gentleman. Er hätte Arbeit in jedem 1Class Hotel hier in Europa
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Spezialitäten von Kenia sind vor allem die vorzüglichen Tee-und Kaffeesorten, die dort angebaut werden. Vor allem der Kaffee bietet alles was der Kenner sucht, bestes Aroma und vollmundiger Geschmack. Ein Muss bei einem Besuch in Mombasa ist der Besuch des alten Marktes (Soko) an der Digo Road. Die Atmosphäre, die Gerüche werden jedem in Erinnerung bleiben. Und nicht zu vergessen der Kenya Cane (Zuckerrohrschnaps) aber Vorsicht, der macht Lust auf mehr und kann dich ganz schön von den Beinen hauen !!! Wird in fast allen Shops angeboten und gern genommen.
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Die Goldschmiedekunst ist in Kenia eine alteingesessene Tradition. In den Juwelierläden, die meisstens von Indern geführt werden findet man Schmuck in 18 Karat in höchster Qualität. Die Auswahl ist unendlich und wird in mühevoller Handarbeit liebevoll gefertigt. Und die Preise sind dort deutlich günstiger wie in Deutschland. Egal, für was man sich entscheidet, eine Kette ein Ring oder Ohrschmuck. Lassen Sie sich ein Echtheitszertifikat ausstellen. Vor allem in Mombasa kann man für jeden Geschmack etwas finden. Aber auch dort nicht zu vergessen, der Preis ist immer Verhandlungsbasis.
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Kisii Speckstein und ihre Künstler Im Westen von Kenia rund um die Kleinstadt Kisii leben etwas über 15.000 Menschen vom traditionellen Kunsthandwerk der Specksteinschnitzerei. Seit vielen Generationen wird dort mit einfachsten Hilfsmitteln der sogenannte Seifenstein mit seinen vielen Farbschattierungen abgebaut. Die heutigen Künstler haben ihr Wissen und Können von ihren Eltern geerbt. Die Perfektion, wie der Stein bearbeitet wird ist unglaublich. Man erzählte mir das sogar von einem Foto als Vorlage, Figuren gemacht werden. Leider hat sich das bei den Touristen noch nicht etabliert, weil diese Figuren natürlich ein gewisses Gewicht im Reisegepäck bringen. Und die Gebühren für Übergewicht auf dem Heimflug können die Freude über die Figuren schnell trüben. Das ganz spezielle Geschenk bald hier im Afrikashop bestellen. |
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